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VORSORGE
Das
A+O der Vorsorge (= Prophylaxe) besteht
aus wenigen Regeln und Maßnahmen:
Unsere vier Regeln für gesunde Zähne
| 1. |
Reinigen
Sie ihre Zähne zweimal täglich und verwenden Sie dabei auch
Zahnseide oder Interdentalbürsten |
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| 2. |
Verwenden
Sie fluoridierte Zahncreme und einmal die Woche hochkonzentrierte
Zahncreme (z. B. Elmex Gelee). |
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| 3. |
Gehen
Sie zweimal jährlich zum Zahnarzt (unser Recallprogramm erinnert
Sie gerne) und zusätzlich zur professionellen Zahnreinigung |
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| 4. |
Ernähren
Sie sich zahnschonend. |
Die
tägliche Zahnreinigung mit
Zahnbürste
Zahnseide und
Zahnpasten
spielt dabei die zentrale Rolle.
Sie können zuhause kontrollieren, ob Sie richtig putzen oder ob es
noch versteckte - nicht gereinigte - Stellen in Ihrem Mund gibt. Wie das
geht? Einfach mit Färbetabletten!!!
Zahnbelag (=Plaque) ist für das ungeübte Auge kaum zu erkennen.
Daher wurden Mittel entwickelt, um die Plaque einzufärben und besser
sichtbar zu machen.
Es gibt flüssige Färbemittel (selten und hauptsächlich
in der Zahnarztpraxis angewendet) und solche in Tablettenform. Sie können
diese im Drogeriemarkt, in der Apotheke oder aber auch bei uns erwerben
und zu Hause anwenden.
1. Versuch:
Streichen Sie sich die Innenseite der Lippen mit etwas Creme ein und zerbeißen
Sie eine Tablette. Das kann etwas bitter schmecken. Dann drücken
die den mit Farbstoff eingefärbten Speichel mehrmals gründlich
durch die Zahnzwischenräume und spülen den Mund so lange aus,
bis das Wasser nicht mehr verfärbt ist. Jetzt können Sie sich
Ihre Zähne im Badezimmerspiegel ansehen. Je stärker der Zahnbelag,
desto kräftiger leuchten die gefärbten Flächen. Die Farbstoffe
sind ungefährlich, können aber Handtücher, Kleidung Fußböden
und Möbel dauerhaft verfärben.
Also aufgepasst!!!!
2. Versuch:
Sie haben gründlich die Zähne geputzt und testen das Ergebnis.
Jetzt sollten Sie auf Zähnen und dem Zahnfleischrand nur einen Farbschleier,
aber keine
kräftigen Farbbeläge mehr erkennen können.
Sollte dies doch der Fall sein, sprechen Sie uns an.
Unsere Prophylaxemitarbeiterinnen zeigen Ihnen gerne die Zahnputztechniken,
mit denen Sie optimal Ihre Zähne säubern können und so
gesund erhalten.
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WEITERE
ZAHNPFLEGEMITTEL
Elektrische
Zahnbürsten:
Ob Sie sie einsetzen möchten, ist eine "Geschmackssache".
Wenn Ihnen das Erlernen der "richtigen" Zahnputztechnik zu aufwendig
erscheint, ist der Kauf einer elektrischen Zahn-bürste sicherlich
die beste Alternative. Auch für ältere Menschen, Kinder und
manuell gehandikapte Personen ist ein Kauf zu empfehlen.
Beachten Sie beim Kauf allerdings nicht nur den Anschaffungspreis, sonder
die sich auch ergebenden Folgekosten wie Ersatzbürsten und Akkus.
Welche Bürste wir empfehlen?
Schauen Sie sich im Internet den Vergleichstest der Stiftung Warentest
an (www.stiftung-warentest.de).
In unserem Shop halten wir Kopien des letzten Testes für Sie bereit
und auch die zwei testbesten Elektrischen.
Mundduschen:
Die zum Teil lauten Mundduschen sind ein weiteres Hilfsmittel der Mundhygiene.
Es muss vorher aber immer die gründliche Reinigung mit einer Zahnbürste
erfolgen, denn die Munddusche spült lediglich lose anhängende
Speisereste und bereits mit der Bürste losgerüttelte Plaque
weg. Festsitzendem Zahnbelag kann sie nichts anhaben. Mundduschen erreichen
dafür aber schwer erreichbare Stellen, an die die Bürsten nicht
herankommen, zum Beispiel unter Zahnersatz, Zahnspangen und Brücken.
Zahnpasta:
Theoretisch geht es auch ohne Zahnpasta
(z.B. mit Schlemmkreide). Die Zahnpasta erleichtert und beschleunigt aber
die Entfernung von Plaque. Außerdem enthalten fast alle Produkte
Fluoride, neben gesunder Ernährung und gründlicher Zahnpflege
das
wirksamste Mittel gegen die Karies.
Die Zahnpastawerbung verspricht viel,
kann aber nicht alles halten.
So brachten Tests der Stiftung Warentest
folgendes ans Licht:
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Es
gibt bislang keinen Wirkstoff, mit dem man Parodontitis heilen kann.
Um vorzubeugen, müssen Sie die Zahnbeläge nach wie vor gründlich
entfernen bzw. professionell entfernen lassen. |
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Gegen
Zahnfleischbluten oder zur Stärkung des Zahnfleisches mischen
die Hersteller schleimhautstärkende Stoffe in ihre Pasten. Dazu
gehören etwa Allantoin, Pflanzenextrakte oder ätherische
Öle. Vorausgesetzt, sie sind in ausreichender Konzentration enthalten,
können Sie eine bestehende Entzündung etwas lindern, nicht
aber die Ursachen beseitigen. Vorbeugend wirken sie kaum. |
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Desodorierende
Zusätze für "reinen Atem" können Mundgeruch
nur kurzfristig überdecken. Suchen Sie uns oder Ihren Hausarzt
auf, wenn Sie öfter unter Mundgeruch leiden. Dieser Mundgeruch
kann seine Ursachen etwa in Zahnfleischentzündungen oder Magen-/Darmproblemen
haben. |
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Zahnstein
entsteht, wenn Zahnbelag verkalkt. Die Anti-Zahnstein-Wirkstoffe in
den Pasten können zwar die Neubildung verringern. Doch das gilt
nur für den relativ unproblematischen Zahnstein oberhalb des
Zahnfleischsaumes. Bestehenden Zahnstein und den viel hartnäckigeren
Zahnstein unter dem Zahnfleischsaum (Konkrement) können sie nicht
entfernen. Dies ist ein Fall für uns und unsere Mitarbeiterinnen. |
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"Sensible"
Zähne und Zahnhälse: Die Zahnpasten wirken tatsächlich
- zumindest bei ständiger Anwendung - aber sie lösen das
Problem nicht. Bevor Sie sensible Zahn-hälse in Eigenregie behandeln,
sprechen Sie uns an und wir versuchen die Ursachen mit Ihnen zu klären. |
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Spezialpasten
für "weiße" Zähne:
Sie entfernen Verfärbungen, die durch Nikotin, Tee oder Rotwein
entstanden sind. Mit der richtigen Putztechnik und in einem intakten
Gebiss können sie ruhig in Maßen angewandt werden. Probleme
wird es aber bei übermäßigem Gebrauch, bei großen
Füllungen oder freiliegenden Zahnhälsen geben. Die groben
Putzkörper, die diese Pasten enthalten, radieren Ihnen Ihre Zahn-schutzschicht
(den Zahnschmelz) weg und es entstehen starke Empfindlichkeiten. Und
auch von Natur aus gelbliche oder abgestorbene Zähne werden durch
diese Cremes nicht heller. |
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Die
in Zahnpasten enthaltenen Tenside unterstützen die Reinigungswirkung
und rufen durch das Schäumen ein Frischegefühl hervor, was
uns Anwender motiviert weiterzuputzen. |
Weitere
Inhaltsstoffe entnehmen Sie bitte entsprechenden Publikationen (Internet,
etc.) oder fragen Sie uns nach dem letzten Test z.B. aus der Zeitschrift
ÖKOTEST.
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