PROPHYLAXE
       
  "Wer keine Zeit hat sich um seine Gesundheit zu kümmern,
der muß sich Zeit für seine Krankheiten nehmen"
Chinesisches Sprichwort

 
    Zahlreiche Untersuchungen und Test in den letzten Jahren und Jahrzehnten haben aber ergeben, das die Hauptursachen kranker Zähne (Karies und Parodontitis) von Ihnen mit unserer professionellen Hilfestellung vermieden werden können. So folgen wir den Beispielen aus der Schweiz oder Schweden, die uns in dieser erfolgreichen Krankheitsbekämpfung schon viele Jahre voraus sind. Aber auch wir in Deutschland haben die Zahl erkrankter Zähne v.a. bei Kindern und Jugendlichen sehr stark senken können.  
   
    VORSORGE

Das A+O der Vorsorge (= Prophylaxe) besteht
aus wenigen Regeln und Maßnahmen:

Unsere vier Regeln für gesunde Zähne

1. Reinigen Sie ihre Zähne zweimal täglich und verwenden Sie dabei auch Zahnseide oder Interdentalbürsten
2. Verwenden Sie fluoridierte Zahncreme und einmal die Woche hochkonzentrierte Zahncreme (z. B. Elmex Gelee).
3. Gehen Sie zweimal jährlich zum Zahnarzt (unser Recallprogramm erinnert Sie gerne) und zusätzlich zur professionellen Zahnreinigung
4. Ernähren Sie sich zahnschonend.

Die tägliche Zahnreinigung mit
• Zahnbürste
• Zahnseide und
• Zahnpasten
spielt dabei die zentrale Rolle.

Sie können zuhause kontrollieren, ob Sie richtig putzen oder ob es noch versteckte - nicht gereinigte - Stellen in Ihrem Mund gibt. Wie das geht? Einfach mit Färbetabletten!!!

Zahnbelag (=Plaque) ist für das ungeübte Auge kaum zu erkennen. Daher wurden Mittel entwickelt, um die Plaque einzufärben und besser sichtbar zu machen.
Es gibt flüssige Färbemittel (selten und hauptsächlich in der Zahnarztpraxis angewendet) und solche in Tablettenform. Sie können diese im Drogeriemarkt, in der Apotheke oder aber auch bei uns erwerben und zu Hause anwenden.


1. Versuch:
Streichen Sie sich die Innenseite der Lippen mit etwas Creme ein und zerbeißen Sie eine Tablette. Das kann etwas bitter schmecken. Dann drücken die den mit Farbstoff eingefärbten Speichel mehrmals gründlich durch die Zahnzwischenräume und spülen den Mund so lange aus, bis das Wasser nicht mehr verfärbt ist. Jetzt können Sie sich Ihre Zähne im Badezimmerspiegel ansehen. Je stärker der Zahnbelag, desto kräftiger leuchten die gefärbten Flächen. Die Farbstoffe sind ungefährlich, können aber Handtücher, Kleidung Fußböden und Möbel dauerhaft verfärben.
Also aufgepasst!!!!

2. Versuch:
Sie haben gründlich die Zähne geputzt und testen das Ergebnis. Jetzt sollten Sie auf Zähnen und dem Zahnfleischrand nur einen Farbschleier, aber keine
kräftigen Farbbeläge mehr erkennen können.
Sollte dies doch der Fall sein, sprechen Sie uns an.
Unsere Prophylaxemitarbeiterinnen zeigen Ihnen gerne die Zahnputztechniken, mit denen Sie optimal Ihre Zähne säubern können und so gesund erhalten.

 
       
    WEITERE ZAHNPFLEGEMITTEL

Elektrische Zahnbürsten:
Ob Sie sie einsetzen möchten, ist eine "Geschmackssache". Wenn Ihnen das Erlernen der "richtigen" Zahnputztechnik zu aufwendig erscheint, ist der Kauf einer elektrischen Zahn-bürste sicherlich die beste Alternative. Auch für ältere Menschen, Kinder und manuell gehandikapte Personen ist ein Kauf zu empfehlen.
Beachten Sie beim Kauf allerdings nicht nur den Anschaffungspreis, sonder die sich auch ergebenden Folgekosten wie Ersatzbürsten und Akkus.
Welche Bürste wir empfehlen?
Schauen Sie sich im Internet den Vergleichstest der Stiftung Warentest an (www.stiftung-warentest.de).
In unserem Shop halten wir Kopien des letzten Testes für Sie bereit und auch die zwei testbesten Elektrischen.

Mundduschen:
Die zum Teil lauten Mundduschen sind ein weiteres Hilfsmittel der Mundhygiene. Es muss vorher aber immer die gründliche Reinigung mit einer Zahnbürste erfolgen, denn die Munddusche spült lediglich lose anhängende Speisereste und bereits mit der Bürste losgerüttelte Plaque weg. Festsitzendem Zahnbelag kann sie nichts anhaben. Mundduschen erreichen dafür aber schwer erreichbare Stellen, an die die Bürsten nicht herankommen, zum Beispiel unter Zahnersatz, Zahnspangen und Brücken.


Zahnpasta:
Theoretisch geht es auch ohne Zahnpasta
(z.B. mit Schlemmkreide). Die Zahnpasta erleichtert und beschleunigt aber die Entfernung von Plaque. Außerdem enthalten fast alle Produkte Fluoride, neben gesunder Ernährung und gründlicher Zahnpflege das
wirksamste Mittel gegen die Karies.

Die Zahnpastawerbung verspricht viel,
kann aber nicht alles halten.

So brachten Tests der Stiftung Warentest
folgendes ans Licht:

  Es gibt bislang keinen Wirkstoff, mit dem man Parodontitis heilen kann. Um vorzubeugen, müssen Sie die Zahnbeläge nach wie vor gründlich entfernen bzw. professionell entfernen lassen.
   
  Gegen Zahnfleischbluten oder zur Stärkung des Zahnfleisches mischen die Hersteller schleimhautstärkende Stoffe in ihre Pasten. Dazu gehören etwa Allantoin, Pflanzenextrakte oder ätherische Öle. Vorausgesetzt, sie sind in ausreichender Konzentration enthalten, können Sie eine bestehende Entzündung etwas lindern, nicht aber die Ursachen beseitigen. Vorbeugend wirken sie kaum.
   
  Desodorierende Zusätze für "reinen Atem" können Mundgeruch nur kurzfristig überdecken. Suchen Sie uns oder Ihren Hausarzt auf, wenn Sie öfter unter Mundgeruch leiden. Dieser Mundgeruch kann seine Ursachen etwa in Zahnfleischentzündungen oder Magen-/Darmproblemen haben.
   
  Zahnstein entsteht, wenn Zahnbelag verkalkt. Die Anti-Zahnstein-Wirkstoffe in den Pasten können zwar die Neubildung verringern. Doch das gilt nur für den relativ unproblematischen Zahnstein oberhalb des Zahnfleischsaumes. Bestehenden Zahnstein und den viel hartnäckigeren Zahnstein unter dem Zahnfleischsaum (Konkrement) können sie nicht entfernen. Dies ist ein Fall für uns und unsere Mitarbeiterinnen.
   
  "Sensible" Zähne und Zahnhälse: Die Zahnpasten wirken tatsächlich - zumindest bei ständiger Anwendung - aber sie lösen das Problem nicht. Bevor Sie sensible Zahn-hälse in Eigenregie behandeln, sprechen Sie uns an und wir versuchen die Ursachen mit Ihnen zu klären.
   
  Spezialpasten für "weiße" Zähne:
Sie entfernen Verfärbungen, die durch Nikotin, Tee oder Rotwein entstanden sind. Mit der richtigen Putztechnik und in einem intakten Gebiss können sie ruhig in Maßen angewandt werden. Probleme wird es aber bei übermäßigem Gebrauch, bei großen Füllungen oder freiliegenden Zahnhälsen geben. Die groben Putzkörper, die diese Pasten enthalten, radieren Ihnen Ihre Zahn-schutzschicht (den Zahnschmelz) weg und es entstehen starke Empfindlichkeiten. Und auch von Natur aus gelbliche oder abgestorbene Zähne werden durch diese Cremes nicht heller.
   
  Die in Zahnpasten enthaltenen Tenside unterstützen die Reinigungswirkung und rufen durch das Schäumen ein Frischegefühl hervor, was uns Anwender motiviert weiterzuputzen.

Weitere Inhaltsstoffe entnehmen Sie bitte entsprechenden Publikationen (Internet, etc.) oder fragen Sie uns nach dem letzten Test z.B. aus der Zeitschrift ÖKOTEST.

 
    Lesen Sie bitte auch den Presseartikel
"Zahnfrühling in Düsseldorfer Praxen"

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